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Dark Labs Crack im Test

Review: CRACK von Dark Labs – ein Name der Assoziationen weckt!?

Eine Droge aus Kokainsalz und Natriumhydrogencarbonat, geraucht in kleinen Pfeifen und neben Methamphetamin die Droge mit dem höchsten psychischen Abhängigkeitspotenzial…das ist Crack. Passionierte Eisensportler bezeichnet man nicht zu Unrecht als Junkies und Suchties, denn nicht selten fröhnen sie dem Sport und Lifestyle im übertriebenen Maß. Konsumenten leistungssteigernder Substanzen sind sie ebenso, sodass ein Trainingsbooster mit entsprechend assoziativem Namen nicht unpassend erscheint.
Ob der Crack tatsächlich ähnlich euphorisierende, stimmungsaufhellende und nicht zuletzt suchtfördernde Wirkung verspricht, klären wir im Zuge dieser Review auf.

Psychoaktive und stark leistungsfördernde Konsequenzen einer Einnahme gehören zum erwünschten Wirkungsspektrum, die die Marke Dark Labs aufgrund seiner neuen Stellung am Markt aber bis dato noch schuldig bleibt. Mit dem Crack und einigen anderen vielversprechenden Supplements des Hardcore-Segments setzt die Brand aus Warschau in Polen ein klares Statement und macht sein adressiertes Klientel mehr als deutlich. So finden sich im Marken-Portfolio noch Fatburner und Testo-Booster. Dass die Regularien und Beschränkungen hinsichtlich Inhaltstoffauswahl, Qualität und Reinheit im osteuropäischen Nachbarstaat eventuell weniger streng ausfallen, ist zwar unter gesundheitlichen Aspekten kritisch zu beäugen, spielt dem hartgesottenen Booster-Fan jedoch sicherlich eher in die Karten. Zumindest hat Dark Labs erst kürzlich mit ADRENALINE und FLAME unter Aufruhr nachgelegt, sodass wir in einer gewissen Erwartungshaltung verharren – schauen wir also mal genauer hin!

Bild des Hardcore-Boosters Crack von Dark Labs

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Dark Labs – Crack

Das ist enthalten: Inhaltsstoffe und Dosierungen

Menge pro Protion (1 Scoop / 8,5g)
L-Citrulline4000 mg
Beta Alanine1500 mg
Agmatine Sulfate750 mg
Arginine Nitrate500 mg
Beet Root Powder500 mg
L-Norvaline 125 mg
Choline Bitartrate250 mg
Caffeine200 mg
1,3 Dimethylamylamine (DMAA)60 mg
Sceletium Tortuosum Extract12,5 mg
Grains of Paradise7,5 mg

Inhaltsstoffe: Wirkstoff-Keule zeugt von Know-How

Die enthaltenen Wirkstoffe sind transparent unter den Supplement Facts des Labels aufgeführt und sind je nach Dosierung (40 gehäufte Scoops zu je 8,5g, bzw. 20 gehäufte Scoops zu je 17g) in genauer Mengenangabe aufgeschlüsselt. Beinahe ein ganzes Dutzend (11 Wirkstoffe insgesamt) Pumpsubstanzen, Stimulanzien und Extrakte sind aufgelistet und ergeben in Summe bei kleiner Dosierung (40 Portionen) ca. 7,9g aktive Inhaltsstoffe.

Pump-Substanzen

In absteigender Reihenfolge nach Menge des enthaltenen Rohstoffs, macht Citrulline Malate (2:1) den Anfang und ist mit 4000mg dosiert. Die nicht-essenzielle Aminosäure stimuliert die Stickstoffoxid-Produktion und fördert die Durchblutung. Der damit verbundene Transport von Sauerstoff und Nährstoffen zum Muskel tangiert dessen Erhalt und Wachstum, nicht zuletzt profitieren Trainingsleistung und Regeneration. Die sogenannte Pump-Wirkung – eine pralle bzw. vollere und vaskuläre Muskulatur ist Sinnbild eines verbesserten Schadstoffabbaus und eines potentiell erhöhten Masseaufbaus. 

Die nicht-essenzielle Aminosäure Beta Alanin ist zu 1500mg enthalten und reduziert durch Erhöhung des Carnosinspiegels und Abschwächung der Milchsäureproduktion den intramuskulären pH-Wert. Somit fördert sie indirekt die Erhöhung des Trainingsvolumens, da mehr Wiederholungen bei/bis verspätend einsetzender Muskelermüdung möglich sind. Davon profitiert nicht zuletzt auch der zuvor beschriebene Pump-Effekt. Langfristig erzielt ihr dadurch einen erhöhten Muskelaufbau und durch die dauerhaft erhöhten Carnosinspiegel auch eine Kräftigung des Immunsystems. 

Das zur Aminosäure L-Arginin strukturell ähnliche Agmatine Sulfate, in einer Dosierung von 750mg enthalten, fördert den Pump über andere Mechanismen als das z.B. enthaltene Citrulline. Durch Hemmnis des Stickstoffoxid-Synthase-Enzyms, führt es über einen anderen Pathway zu einer Erhöhung des Stickstoffoxid-Spiegels und unterstützt somit auch den Pump. Die bereits beschriebenen Profits wie Nährstofftransport und -versorgung, sowie Muskelfülle und Vaskularität werden dahingehend weiter unterstützt. 

Die Aminosäure Arginin ist im Crack in einer Nitrat-veresterten Darreichungsform zu 500mg enthalten. Diesem Salz sagt man zwar eine unterstützende Wirkung der verbesserten Durchblutung, einhergehend mit gesteigertem Kraft- und Ausdauerniveau etc., nach, allerdings wird es im Körper zu Nitrit umgewandelt, welches immer wieder in Verbindung mit Krebs und verringerter Sauerstoffaufnahme im Blut (Ersticken von Kleinkindern) genannt wird. Warum man sich also für diese Darreichungsform der sonst als beinahe schon legendär titulierten Aminosäure entschieden hat, bleibt offen…

500mg Beet Root Powder hingegen kommen aus der Ecke der gänzlich natürlichen Wirkstoffe und enthalten von Natur aus große Mengen an Nitrat – seines Zeichens förderlich für die Bildung von NO.

Neben einer Weitung der Blutgefäße und der bekannten Pump-Konsequenzen wirkt Rote Beete einer Übersäuerung des Körpers entgegen und stärkt als wertvolle Antioxidans das Immunsystems und beugt entzündlichen Reaktionen im Körper vor.

L-Norvaline, enthalten in einer Menge von 125mg, wirkt widerum anderweitig pumpfördernd indem es sich positiv auf die Argininspiegel auswirkt. Bei deutschen Behörden ist es aufgrund ambivalenter Evidenz hinsichtlich seiner „Sicherheit“ in puncto Gesundheit in Verruf, ist jedoch rein wirkungstechnisch unumstritten.

Stimulanzien / Motivation / Konzentration

Choline Bitartrate (250mg im Crack) ist ein Mikronährstoff, der im Gehirn eine entscheidende Rolle bei der Weiterleitung von Informationen spielt. Der daraus entstehende Neurotransmitter/Botenstoff Acetylcholin hat erhebliche Folgen auf die kognitive Leistungsfähigkeit, doch auch der Fettstoffwechsel wird entscheidend durch Cholin bestimmt. 

200mg wasserfreies Koffein bedürfen mit Sicherheit kaum noch einer weiteren Erklärung, sondern sind hinsichtlich ihrer enormen leistungssteigernden Wirkung unumstritten. Sei es die erhöhte Pulsfrequenz, der gekräftigte Herzschlag oder die geweiteten Blutgefäße. Letztlich profitiert man von merklich erhöhter Wachheit, gesteigerter Konzentration und nicht zuletzt gezügeltem Appetit.

Highlight und letztenendes werbewirksamer Inhaltsstoff Nr. 1 im Crack ist 1,3-Dimethylamylamine oder auch DMAA, ein legendärer Inhaltsstoff in Boostern. An dieser Stelle rufen wir die unerfahrenen Konsumenten dazu auf, sich im WorldWideWeb über diesen Inhaltsstoff aufzudaten, aber soviel sei gesagt: Er ist das, was diesen Booster hardcore macht und zu 60mg enthalten 😉

Hinzu kommt noch Sceletium Tortuosum Extract, auch bekannt als Kanna, eine Pflanzenart aus der Familie der Mittagsblumengewächse. Ihre Hauptalkaloide Mesembrin, Mesembrenin und Tortuosamin wirken sedierend und traumatierend. Die Sinne werden sensibilisiert und Schmerzen gelindert. Weiterhin ist Kanna angst- und stresslösend und erhöht die Konzentrationsfähigkeit.

Grains of paradise bzw. Paradieskörner haben vermutlich einen ähnlichen Nutzen wie Schwarzpfeffer Extrakt um die Symbiose der Wirkstoffe zu unterstützen. Allerdings nutzt man das Ingwergewächs in der afrikanischen Naturheilkunde auch zur Behandlung von Hautproblemen, bei Koliken, Gastritis und gar bei Knochenbrüchen, Herpes und Rheuma.

Vermutlich ist es aber die kreislaufanregende und wärmende Wirkung, die es in diesem Booster beabsichtigen soll. 

Inhaltsstoff-Fazit:

Die Zusammensetzung des Crack ist durchaus vielversprechend. Sicherlich ist es die Zugabe von DMAA, die diesen Booster dem Hardcore-Segment zuordnet, allerdings ist er besonders hinsichtlich seiner Pump-Substanzen mehr als grundsolide und wird durch die enthaltenen Stimulanzien und Extrakte um einige Spaßfaktoren ergänzt. 

Inwiefern sich hinter den zuletzt genannten Pflanzenextrakten tatsächlich pflanzliche „Heilkräuter“ verbergen, oder nicht doch die ein oder andere dubiose synthetische „Droge“ dahintersteckt, sei nur vorsichtshalber mit Blick auf die dann doch sehr durchschlagende Wirkung des Crack angedacht. 

Packungsdesign: Canva lässt grüßen

Die Dose des Crack ist klassisch schwarz gehalten und greift einige farbliche Details, die auf den jeweiligen Geschmack des Boosters hinweisen, auf. Auf der Vorderseite glänzt der silbrige Schriftzug in Großbuchstaben und wird von einem Markenlogo überschrieben, das den Logo-Vorlagen des Freeware-Grafikprogramms Canva verdächtig ähnlich sieht.. zwar sieht das nicht schlecht aus, doch wer sich auskennt, muss schmunzeln. Weiterhin gut leserlich ist die Produktbeschreibung „Ultra intense Pre-Workout formula“ und die markige Unterschrift „120mg DMAA“ – diese ist insofern irreführend, als dass es sich hier um die Dosiermenge von nur 20 Portionen handelt. Auf der Rückseite finden sich gut leserlich die Supplement Facts und umfassende Dosierungs- und Warnhinweise – alles tip-top und seriös.

Geschmack und Löslichkeit: Keine Überraschungen

Der Booster ist in den Geschmäckern Dark Berry, Orange und Tropical Punch verfügbar, wobei sich keine klar erkennbaren Aromen zuordnen lassen. Kurzum ist das. Pre-Workout absolut genießbar, zwar undefinierbar süß, aber da hat man schon weitaus schlimmeres getrunken. Das Pulver löst sich rückstandslos auf, unabhängig davon welche Pulver- und Wassermenge man nutzt. 

Geschmack
Löslichkeit

Wirkung: Mit das Beste, was man derzeit bekommen kann

Sicherlich gilt es zu berücksichtigen, dass jeder Booster eine unterschiedliche Wirkung bei unterschiedlichen Konsumenten erzielt. So ist auch diese Review nur eine subjektiv-anekdotische Wiedergabe von Erfahrungen. Diese ist zwar abgesichert durch den Abgleich von Erfahrungen in unserem Team, letztlich können wir allerdings nur Tendenzen aussprechen.
Soviel sei gesagt, egal ob 1 Scoop oder 2 Scoops, der Crack ist wahrlich ein Hardcore Booster, der hinsichtlich seiner Dosierung lediglich an Statur und Toleranz seines Nutzers angepasst werden muss. Sofern dieses Verhältnis passt, können wir eine durchschlagende Wirkung mit einer damit einhergehenden starken Leistungsförderung versprechen.

🤓 Wachheit und Energie (10/10)

Wenn der Crack eins mit Sicherheit kann, dann euch den gehörigen Tritt in den Hintern verpassen, den ihr von einem Hardcore-Booster erwartet. Je nach Magenfüllstand und Tageszeit setzt die Wirkung bereits nach einer knappen Viertelstunde, spätestens jedoch nach 30 Minuten gehörig ein. Die Pupillen verengen sich, der Herzrhythmus steigt, die positive Unruhe und der Bewegungsdrang nehmen zu. Gänsehaut und gesteigerte Schweißproduktion sind in Kauf zu nehmen. Der Crack ist nicht einer jener Booster, der ruhig und konzentriert macht, sondern der euch ziemlich aufkratzt und für die entsprechende Aggressivität und „Leck-mich-am-Arsch“-Stimmung sorgt. Habt ihr Crack intus, werden Gewichte geballert – anders lässt es sich nicht sagen!

🤯 Fokus und Drive (9/10)

Wie gesagt: Klassische Konzentration und Fokus sind weniger vorhanden. Drive ist da schon die treffendere Charakteristik und lässt sich präzisieren als eine Form der Unbesiegbarkeit, die ihr verspürt. Auf Crack seid ihr wirklich im Tunnel und nehmt Schwere der Gewichte und Umwelt nur bedingt wahr. Sicherlich hat das in der Szene seine Fans, wer jedoch Wert auf spürbare Spitzenkontraktion, ein ruhiges und gutes Muskelgefühl und stille Konzentration legt, der sollte zu anderen Produkten greifen.

💪 Pump und Vaskularität (8/10)

Eine prallere Muskulatur war durchaus zu verzeichnen, die Vaskularität hingegen war nicht sonderlich gesteigert. Aufgrund der hohen Mengen an Stimulanzien vermuten wir eine Kontraindikation von verengten Adern bzw. erhöhtem Blutdruck und andererseits erwünschten geweiteten Adern durch die Pumpsubstanzen.

😈 Performance und Erschöpfung (8/10)

Für die Dauer von 1,5 Stunden verspricht der Crack genau das, was ihr für ein hartes Training braucht und er peitscht euch gehörig durch die schwersten Übungen. Dann jedoch schlägt das anschließende Down mit voller Breitseite zu und es fällt euch schwer, noch ausreichend zu essen und zu trinken und auch die letzten Züge des Trainings können je nach Einheit und Pensum, die ihr zu bewältigen habt, hinten raus ziemlich quälend werden. Von daher ist es zu empfehlen, die anspruchsvollen Übungen in die ersten 2 Drittel des Trainings zu platzieren.

☠️ Wirkungsende und Nebenwirkungen (7/10)

Zwar seid ihr nach dem Training absolut ausgelaugt, doch das Schlafen will nicht so recht gelingen. Auch die Nahrungsaufnahme und die entsprechende Verdauung bleiben vom Crack nicht unberührt und bedingen eine notwendige Regeneration nicht wirklich positiv. Ihr solltet euch also bewusst sein, dass ihr euch zu entsprechend notwendigen Erholungsmaßnahmen „zwingen“ müsst, damit sich das intensive Training dann auch letzten Endes gelohnt hat.

Auch sexuelle Aktivitäten sind durch die hohen Mengen an Stimulanzien nur bedingt möglich, da sie sich nachteilig auf z.B. das Stehvermögen auswirken können.

Preis-Leistungs-Verhältnis: Gewohnt gut

Eine Dose Crack enthält zwischen 20-40 Portionen. Unserem Empfinden nach, werden den meisten von euch 1 bis 1,5 Portionen völlig ausreichen, was einen Portionspreis von 2,24 Euro (20 Portionen bei 44,95 Euro pro Dose) bzw. nur 1,49 Euro (bei 30 Portionen) bedeutet. Angesichts der wirklich durchschlagenden Wirkung absolut fair und konkurrenzlos gut!

Over-all-Fazit

Kurzum: Der Crack gehört derzeit zu den besten Boostern, die ihr im Hardcore-Segment finden könnt. Die Zugabe weiterer Pump-Substanzen ist nicht unbedingt notwendig und angesichts des wirklich fairen Preises habt ihr für gutes Geld ca. 30 extrem gute Trainingseinheiten. Die Nebenwirkungen sind ein wohl in Kauf zu nehmendes Übel, sollten den meisten von euch allerdings auch nicht neu sein und sind tatsächlich auch zu verkraften. Hinsichtlich Drive und Aggressivität gibt es derzeit nur wenig vergleichbares Material auf dem Markt, sodass wir eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen können.
Dann mal viel Spaß, aber dass ihr uns nicht abhängig werdet 😉

Bild des Hardcore-Boosters Crack von Dark Labs

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Dark Labs – Crack

Auf einem Blick...
8.4
Unsere Bewertung
GOOD
  • Hohe Wirkstoffmengen pro Portion
  • Schneller Wirkungseintritt
  • Starker Energieschub
  • Keine unangenehmen Nebenwirkungen
  • Kein „Crash“ beim Abklingen der Wirkung
BAD
  • keine echte „Hardcore“-StimWirkung
  • Gewöhnungsbedürftiger Geschmack mit ausgeprägter Bitternote
  • Relativ hoher Preis
Wachheit und Energie10
Fokus und Drive9
Pump und Vaskularität8
Performance und Erschöpfung8
Wirkungsende und Nebenwirkungen7

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